Wie kam ich dazu? Wein Weg
Ich wachse in einer sehr sportlichen Familie auf. Mein Vater spielt bei 1860 München Fußball und meine 3 Geschwister sind allesamt sehr sportbegeistert. Als jüngster Sohn fange ich mit 9 Jahren an Tennis und Fußball zu spielen. Recht früh spüre ich die Faszination des Sports und verbringe jede freie Minute auf den Sportplätzen.
Bei meinen ersten Tennisturnieren wird mir schnell bewusst, je konzentrierter ich auf dem Platz bin, umso besser spiele ich. Als Mannschaftsspieler im Fußball bin ich als Mittelstürmer und Torschützenkönig der Leader. Auch hier ist mein absoluter Siegeswille sichtbar.
Mit 13 Jahren fällt mir beim Seitenwechsel eines Tennismatchs wie Schuppen vor die Augen, dass ich automatisch Techniken und Rituale entwickelt, um aus ausweglosen Situationen beim Tennis wieder herauszukommen. Heute sagt man dazu Mentale Techniken.
Daraus resultiert ein bisher nie versiegendes Interesse daran, wie ein Sportler seine volle Leistungsfähigkeit nicht nur körperlich, sondern auch „kopfmäßig“ erreichen kann. In den nächsten Jahren verschlinge ich dutzende Bücher über das Thema Mental Training. Im 15. Lebensjahr ist mir klar, dass ich irgendeinen Beruf mit Sport ausüben werde. Mit 18 Jahren beginne ich die Ausbildung zum Sport- und Gymnastiklehrer, um auf diesem Wege den Sporttherapeut folgen zu lassen.
Eine sehr schwere Operation an der Hüfte setzt mich für 1,5 Jahre außer Gefecht. Hier lerne ich in kürzester Zeit den Umgang mit Verletzungen, Karriereende und Frust.
Nach meiner Ausbildung beginnt eine aufregende Zeit im Berufsleben. Ich entscheide mich, Berufserfahrung im Ausland zu sammeln. Ich arbeite für insgesamt 4 Jahre bei Club Robinson.
Zunächst als Tennislehrer und danach als Personal Trainer baue ich diese neue Art des 1 zu 1 Trainings für das Unternehmen auf. Eine unglaublich lehrreiche Zeit für mich in Sachen Empathie und Menschenkenntnis, die mir im Laufe meines Lebens einen entscheidenden Kick zum Top-Coach ermöglichen.
2002 in München, mit ein paar Adressen von Urlaubern in der Hand, mit dem Ziel der Selbstständigkeit angekommen, erlebte ich eine schwierige Anlaufzeit als Unternehmer. 2 Jahre kämpfe ich mich hoch zu einem halbwegs guten Lohn, bis ich zum ersten Mal fast ausgebucht bin.
Diese Erfahrungen machen mich zu dem, was ich heute bin. Ein sehr glücklicher und erfolgreicher Mental Coach für Sportler, Trainer und Nachwuchstalente.
Ich bin sehr dankbar für mein Leben. Jedes Coaching, jede Reise mit den Sportlern, jede Wettkampfvorbereitung ist für mich ein wahres Geschenk.
Ich kann mir keine bessere Tätigkeit vorstellen. Dabei nutze ich die Gelegenheit und bedanke mich bei all meinen Klienten, die ich momentan betreue (oder in der Vergangenheit betreut habe) für das unglaubliche Vertrauen in mich und die spannende Entwicklung, die ich bei jedem von euch miterleben darf.

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